Diary

Mittwoch, 6. September 2006

Easy

Heute ist eher wieder ein gemütlicher Tag. Wäsche und Geschirr steht noch an, ein bisschen Hausaufgaben und am Abend wie immer mittwochs Chinesisch und NinJutsu.
Ich werde mich jetzt noch ein bisschen der Kun-Tai-Ko Seite widmen, vielleicht kriege ich da ja mal die Bilder drauf, schön geordnet in Alben und so.

Dienstag, 5. September 2006

Neral

Ich bin gerade über die Bilder unserer Ferienkatze gestolpert.

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Hach, ich vermisse die kleine Süsse ja so sehr!

Dosenravioli

Das war heute mein Mittagessen:

Dosenravioli

Schulfrei | Hochzeit

Heute fällt ausnahmsweise die Schule aus. Ich bin ziemlich froh darüber, weil ich für Mittwoch immer massenweise Hausaufgaben habe und ein bisschen Zeit jetzt gut gebrauchen kann.

Letzte Woche habe ich nur noch trainiert und Kleider für Dom und mich gesucht. Ach ja, daneben war ich natürlich noch in der Schule und hab sogar die Hausaufgaben hingekriegt, wenn ich auch meist erst nach Mitternacht damit beginnen konnte. Dafür war unser Outfit wirklich der Hammer. Ich hoffe, wir bekommen noch Fotos von der Hochzeit, wo man uns sieht.
Ich hatte ein dunkelblaues, seidenes Kleid mit Spaghetti-Trägern und gerafftem Stoff über dem Dekoleté (schreibt man das so). Dazu hohe, filigrane, schwarze Pumps, ein Täschchen mit schwarzen, länglichen Palletten und einen schwarzen Bolero mit silbrigem Schimmer. Witzigerweise hat das Kleid nur 30Fr. (ca. 20 Euro) gekostet, dafür der Rest (Schuhe, Tasche, Bolero) etwa 200Fr. (ca. 140Euro).
Dominic hatte einen schwarzen Nadelstreifenanzug mit einem leichen Blaustich, dessen Streifen auch schwarz und gleich dick sind, ein weisses Hemd mit Maschettenknöpfen und einer Kravatte im gleichen Blau wie mein Kleid, welche alleine fast dreimal soviel gekostet hat wie mein Kleid *grins*.
Wir bekamen entsprechend viele Komplimente (^_^)
Dazu kam noch, dass ich anderthalb Stunden bei der Couffeuse sass und mir richtige Zapfenlocken machen liess. Sowas steht mir wirklich gut. Ich hab ja von Natur aus schon leichte Locken (naja, eher Wellen), deswegen passt es auch gut. Das Makeup hab ich mir in fünf Minuten auf das Gesicht geklatscht (wir kamen schon so beinahe zu spät...), für diesen Aufwand wurde es erstaunlich gut.

Die Hochzeit selbst war einfach nur perfekt. Es lief viel (was eigentlich hauptsächlich Dom und mir zu verdanken war), aber trotzdem hatte man viel Zeit, um mit all den Leuten zu reden und sich nicht gestresst zu fühlen.
Es gab ein Spiel mit Memory-Karten, welche verteilt wurden. Die Gäste mussten dann die Person mit der zweiten gleichen Karte finden und mit ihr zusammen dem Hochzeitspaar einen Streich oder ähnliches spielen, welcher auf den Karten stand.
Jemand hatte Kärtchen vorbereitet, auf denen steht, was man in welcher Woche innerhalb des nächsten Jahres dem Hochzeitspaar Gutes tun muss. Ich muss - moment - ein Päckli Papiertaschentücher schicken *hihi*!
Die gleichen hatten ein Fragespiel vorbereitet, bei welchem die beiden Rücken an Rücken sassen und per Handhochheben antworten mussten, auf wer von den beiden die Frage eher zutrifft. Bei jeder Übereinstimmung gabs ein Geschenk.
Der Vater der Braut spielte Alphorn, was die Braut, Dom und ich leider zum Teil verpassten, weil wir ja vorher noch den Auftritt hatten. Monatelang hatten wir eine Schwertform geübt, welche eigentlich "nur" die Verpackung war für das Schwert, das die Braut ihrem Mann schenken wollte. Dom und ich hatten noch ein Feuerwerk organisiert, welches hinter einem riesigen (7mx2.5m) Tuch mit selbstgeschriebenen chinesischen Zeichen versteckt war.

Natürlich ging auch einiges schief: ich war zu spät mit dem Schwert versorgen, die Braut fiel beim Rad um und Dom musste ein paar mal versteckt hin und her rennen, weil die Verantwortlichen das Feuerwerk erst gar nicht zündeten, wobei er einmal das Schwert nicht mehr fand und sich ein andermal in Brennesseln legte.
Aber eigentlich ist nichts davon schlimm und wir konnten schon da darüber lachen. Dem Bräutigam hats gefallen, er war hin und weg

Die Atmosphäre bei unserem Auftritt war dafür wirklich perfekt: Fakeln bildeten einen Kreis um uns herum, wir ganz in Ninja-Kostümen, inklusive Gesichtsmaske, die Schwerter, welche immer wieder im Fakelschein aufblitzten und als Hintergrund das Tuch. Da waren die paar Patzer einfach nicht relevant.

Als das frisch vermählte Paar nach Hause kam, fand es sich in einem Garten wieder. Die Firma des Bräutigams, welcher Landschaftsarchitekt ist, hat die halbe Wohnung bepflanzt, inklusive WC-Schüssel, Boden usw.

Einiges war auch sonst nicht ganz glatt gelaufen, wie sie uns erzählten, aber alle waren sehr zufrieden,denn irgendwie gehört das doch einfach dazu, schliesslich will man später auch ein paar Anekdoten von der eigenen Hochzeit erzählen können.

Mittwoch, 23. August 2006

Stress

Nun komme ich doch wieder mal dazu, mich hier zu melden. In den letzten Tagen ist einiges gelaufen. Am Samstag waren wir hauptsächlich trainieren, am Morgen im Training, dann kurz zu meiner Familienfeier und danach nach Delémont zum Trainieren.
Das Training am morgen war wie immer.
Beim Familientreffen konnte ich mir sogar ein paar Namen merken *freu*. Zu dem Treffen kommen alle Nachkommen meiner Urgrossmutter, find ich noch genial, weil man so auch mal die weiter entfernte Verwandschaft trifft. Meine Grossmutter hatte sieben Schwestern, jetzt könnt ihr euch denken, wieviele Leute das dann sind.
Das Training in Delémont war auch sehr witzig, wir konnten die Kata genau einmal durchmachen, dann kam eine Hochzeit angefahren. Doms Schwester wollte es sich mit dem Restaurant nicht verderben und wir mussten uns verstecken. Der Hochzeitsfotograf hat uns dann doch entdeckt und wollte natürlich promt Fotos schiessen. Also mussten wir ihm auf Französisch erklären, dass wir nicht zu der Hochzeit gehören. Dazu muss ich noch sagen, dass wir alle drei gleich angezogen waren und Schwerter dabei hatten, was natürlich nach einer Show aussieht (gibt ja auch eine, nur nicht für diese Hochzeit). Wir schlichen uns dann durch den Wald um das Haus herum zum Auto zurück. Wenn wir die Videos dann mal bearbeiten, zeig ich euch einen kleinen Ausschnitt. Darauf sieht man Dom in Perfektion ein paar Kicks und Schläge zeigen, sich bereitstellen und daraufhin mich, wie ich ins Bild hineinfalle... Das sah echt zum Brüllen aus! Ich muss schon wieder lachen, wenn ich nur daran denke *gröhl*

Am Abend waren wir in einem neuen Restaurant hier in der Nähe das nur Spiesse anbietet. Dafür etwa 50 verschiedene aus allen Ländern. Die Atmosphäre war beeindruckend und die Menüs schmeckten auch genial.

Am Sonntag sass ich den ganzen Tag vor dem Computer. Und mit "ganzer Tag" meine auch auch den ganzen Tag. Gleich nach dem Frühstück gings los und abends um elf liess ich wieder davon ab. Zwei kurze Esspausen gabs und sonst keine Unterbrechung. Ich war doch erstaunt, dass ich zu solch disziplinierter Arbeit fähig bin. Und DAS ist dabei herausgekommen, die neue Webseite des Kun-Tai-Ko. Kein Vergleich mit der alten Seite, die ich noch nicht gelöscht habe.

Am Montag war ich den ganzen Tag weg, am Morgen Schulung geben und am Nachmittag Reitstunde, über Mittag kann ich dann immer bei meiner Reitlehrerin essen, was ich wahnsinnig lieb von ihr finde. Ich möchte mich gern mal mit einem Geschenk bedanken, aber leider fällt mir nichts gutes ein, hat jemand von euch vielleicht eine Idee?

Gestern dann noch schnell alle Hausaufgaben erledigen und am Nachmittag in die Schule. Nach der Schule Hausaufgaben für heute erledigen, Doms Schwester abholen und wieder trainieren. Dann ins Kobudo-Training. Endlich sitzt unsere Kata für die Vorführung am Kun-Tai-Ko Stage! Jetzt haben wir noch genug Zeit, um sie zu perfektionieren.

Heute dann wieder Schule, vier(!) Stunden Mathe und danach noch eine Stunde Physik. Das Tempo im Mathe ist irrsinnig, ich hatte beim Kontrolltest knapp eine vier und ich bin eigentlich nicht besonders schlecht in Mathe, vor allem nicht, wenn ich mich anstrenge. Hier hat aber alles nichts genutzt. Ach ja, zur Bemerkung: ab vier ist man hier genügend, also genau umgekehrt wie in Deutschland, sechs ist hier die beste Note.

Und jetzt? Hab was gegessen, Wäsche kaum zur Hälfte gewaschen und ein bisschen in dem Buch gelesen, das mir sehr gefällt: *aufskloflitzundhol* Der Zauberer der Drachenlanze. Fantasy genau nach meinem Geschmack. Man will immer weiter lesen. Das hab ich bei den letzten Büchern Engelspapst, Engelsfluch und Engelsfürst, die aufeinander folgende, aber voneinander unabhängige Geschichten sind, ein wenig vermisst.

Weiter gehts heute mit noch mehr Wäsche waschen, Abwasch, Einkaufen, Lernen, Chinesisch und NinJutsu. Also wieder voll verplant.

Donnerstag, 17. August 2006

Schulbeginn | verbrannte Kekse

Nun komm ich doch wieder mal zum Bloggen. Die Schule war genau das, was ich gebraucht hatte. Bin wieder voll auf Touren gekommen und konnte einiges erledigen. Nur blöd, das bei mir das Internet irgendwie immer noch spinnt. Gewisse Seiten werden nicht geladen, meine Mails kann Outlook auch nicht runterladen, versenden geht aber ohne Probleme. Und dabei müsste ich doch noch zwei Webseiten fertig und online stellen, wobei vor allem das zweite Probleme macht.
Meine Klasse ist nicht besonders, wir wurden einander nicht mal vorgestellt, das heisst, ich weiss weder, wie sie heissen, woher sie kommen, noch sonstwas. Aber hab mich schon mit jemandem ein wenig angefreundet *freu*! Der Unterricht ist eigentlich auch sehr interessant, nur ist die Klasse nicht sehr aktiv, was bedeutet, dass ich wahrscheinlich auffalle, weil ich mich so oft melde (^-^')>

Das negative am heutigen Tag sind die verbrannten Kekse. Ich hab mir endlich mal die Mühe gemacht, hab alle Zutaten besorgt, um Plätzchen zu backen. Oder Gutzi, wie wir hier sagen. Und was passiert? Ich stell mir natürlich keinen Wecker und promt werden die Plätzchen durch und durch schwarz und die ganze Wohnung stinkt. Anscheinend riecht man es sogar draussen, denn natürlich hab ich die Fenster geöffnet. Dafür weiss ich jetzt: nie mehr Plätzchen oder Kuchen backen, das überlass ich anderen!
Dom hat sich übrigens nur über mich lustig gemacht, was ich aber überhaupt nicht witzig fand.

Samstag, 12. August 2006

Bauchschmerzen

Ich hab wohl in den letzten Tagen zu wenig getrunken, denn ich hab jetzt Bauchschmerzen und -krämpfe in der Magengegend. Dabei müsste ich mich doch jetzt dann bereit machen für den Polterabend von Doms Schwester. Mein erster Polterabend. Aber ich freu mich nicht so wirklich drauf, erstens weil ich wegen meinem Bauch lieber schlafen gehen würde und zweitens, weil ich ausser der Braut gar niemanden kenne. Naja, hoffentlich ist das Essen wenigstens lecker, danach kann ich ja dann bald nach Hause, wenns mir dann nicht besser geht.

Freitag, 11. August 2006

Buhuuu!

Gestern mussten wir unser Ferienkätchen wieder zurückgeben und die Kleine fehlt mir jetzt total!

Es war immer jemand da zum Streicheln, Spielen oder einfach nur zum zuschauen. Sie konnte total witzig sein und herumrennen/-springen wie eine Spinne o_O

Sie hat mich sozusagen als Mutter adoptiert, wenn sie Hunger hatte, stupste sie mich mit ihrem Näschen an oder kaute an meinen Haaren herum und schnurrte dazu, wenn ich am Morgen noch schlief. Es war richtig schön, so geweckt zu werden.

Ich geh jetzt auf Wohnungssuche, ich will unbedingt wieder so ein süsses Ding! Hier in der Wohnung dürften wir eigentlich gar keine Haustiere haben, die Katze hatten wir heimlich.

*HEEUUL* *BUHUUU* *SCHNIEF*

Donnerstag, 10. August 2006

Amokläufer 2

Ich hab ja erst kürzlich von dem Amokläufer erzählt. Diese Woche hab ich erfahren, dass das Opfer mein Onkel war. Seine Frau hat sich dazwischengeworfen. Körperlich gehts den beiden schon wieder recht gut, sie sind auch schon wieder zuhause.Aber psychisch sitzt der Schock recht tief. Ich werd ihnen nachher schreiben, ob ich sie mal besuchen kann/soll.

Ich war ziemlich geschockt, als ich das erfahren habe.

Sonntag, 6. August 2006

Ist mein Leben langweilig?

Das frage ich mich in letzter Zeit häufig. Ich merke, dass ich weder hier im Blog, noch meinen Freunden wirklich interessante Dinge zu erzählen habe. Ich gehe auch gar nicht mehr gern weg, ich fühl mich wahnsinnig wohl zuhause. Disco und Ausgang sind mir viel zu anstrengend.
Andererseits bin ich aber eigentlich sehr glücklich mit meiner Situation. Ich hatte jetzt lange Zeit viel Zeit für mich. Zwar hab ich nicht so viel realisiert oder gemacht, wie ich gerne hätte, aber das stört mich nicht mal gross.
Trotzdem freue ich mich sehr auf die Schule, die in einer Woche beginnt. Ich verlor nämlich langsam aber sicher meine Tagesstruktur. Wenn man einfach kaum mehr feste Termine hat, lebt man einfach in den Tag hinein. Und bringt dann immer weniger zustande. Als ich noch gearbeitet hatte, schaffte ich neben der Arbeit viel mehr, als momentan in einem ganzen Tag. Ich bin froh, wenn meinem Leben von aussen wieder eine Struktur gegeben wird.

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